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Freie Universität Bozen

IAN3 – Bewohnte Dissonanz. Bozen Bolzano 1922-2025

“Inhabited Dissonance” lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit Bozens faschistischem Architekturerbe ein – durch Kunst, Ausstellung und Dialog.

Von Giulia Maria Marchetti, Matteo Vegetti

„Inhabited Dissonance. Bozen Bolzano 1922–2025“, ein Projekt der Fakultät für Design und Künste, widmet sich der kritischen Auseinandersetzung mit dem architektonischen Erbe des Faschismus in Bozen. Im Zusammenspiel von kuratorischer Praxis – in Zusammenarbeit mit BAU und Lungomare – und partizipativen Formaten wird untersucht, wie diese Architektur als Zeugnis einer umstrittenen Vergangenheit neu gelesen werden kann, die bis heute im kollektiven Gedächtnis fortwirkt.

Das Projekt umfasst eine Ausstellung und temporäre künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum Bozens, ein Symposium am Architekturmuseum der TUM in München zum Umgang mit dem dissonanten Erbe diktatorischer Regime sowie eine Publikation zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Stadt Bozen, die auch übertragbare Ansätze für vergleichbare Kontexte dokumentiert.  

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