Startup-Lab der Freien Universität Bozen präsentiert starke Gründungsprojekte
Di Redazione
Im Startup-Lab der unibz entwickeln Studierende der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften über mehrere Monate hinweg eigene Geschäftsideen weiter, validierten Marktpotenziale, arbeiteten an Geschäftsmodellen und präsentierten erste Prototypen vor Coaches, Lehrenden sowie Vertreterinnen und Vertretern der Südtiroler Wirtschaft.
Eine besondere Rolle spielten dabei die Coaches aus Mitgliedsunternehmen des Unternehmerverbandes Südtirol. Unternehmerische Expertise, konkretes Marktfeedback und wertvolle Praxiseinblicke kamen in diesem Jahr unter anderem von Dr. Josef, Markas, ACS, Modyf Würth und Weis Consulting. Damit wurde das Startup-Lab erneut zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen universitärer Entrepreneurship-Ausbildung und unternehmerischer Praxis.
Unter zahlreichen vielversprechenden Projekten zeigten drei Produktideen besonders anschaulich, wie weit die Teams ihre Konzepte bereits in Richtung Prototyp, Marktvalidierung und Gründung weiterentwickelt haben. Kraita ist ein natürlicher Self-Care-Gel-Stick für Sportlerinnen und Sportler, die während oder nach dem Training mit einem aufgeblähten Magen zu kämpfen haben. Das Produkt adressiert damit eine bislang wenig beachtete Lücke im Bereich sportnaher Wohlbefinden-Produkte. Der Prototyp wurde von den Gründerinnen und Gründern im Kitchen Lab am NOI Techpark entwickelt.
Mit Wildeguard präsentierte ein weiteres Team eine hochqualitative Natursalbe mit starkem Markenauftritt, die bei winterlicher und kalter Witterung wärmt. Die Salbe basiert auf natürlichen Zutaten und enthält verschiedene Wildfette, etwa vom Murmeltier. Das Produkt knüpft an die lange Tradition der Wildsalbe in Südtirol an und verbindet Naturverbundenheit, regionale Anwendungstradition und die Leidenschaft für Jagd und alpine Kultur mit einem klar differenzierten Produktkonzept.
CoolOra setzt auf ein innovatives Konzept für kühlende Einlegesohlen. Durch die Kombination eines atmungsaktiven Hochleistungs-Schaumstoffs mit Graphen sollen die Sohlen Hitze und Schweiß im Schuh reduzieren und einen spürbaren Kühleffekt erzeugen. Besonders relevant ist das Produkt für Menschen, die bei hoher Hitzeexposition arbeiten, etwa in Arbeitsschuhen, sowie für alle, die im Alltag oder in der Freizeit besonderen Wert auf Temperaturkomfort legen.
„Eine Idee ist zunächst nur eine Möglichkeit. Unternehmerisch wird sie erst, wenn Gründerinnen und Gründer sie der Praxis aussetzen: Sie bauen, testen, rechnen, sprechen mit Kunden und verbessern, was noch nicht trägt. Im Startup-Lab begleiten wir genau diesen Übergang. Aus Talent, Mut und Arbeit entsteht der erste ernsthafte Schritt in Richtung Gründung“, betonen Prof. Thomas Maran, Professor für Entrepreneurship und Unternehmensführung, und Prof. Christoph Stöckmann, Professor für Entrepreneurship und Digitale Transformation, von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Beide leiten das Startup-Lab an der Freien Universität Bozen. Die Abschlussveranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie aus ersten Ideen durch systematische Validierung, Prototyping und unternehmerisches Feedback konkrete Gründungsvorhaben entstehen können.
Persone nell’articolo: Thomas Maran, Christoph Stöckmann