Raphael Rottensteiner bleibt in unserer Erinnerung
Di Martina Hofer
„Raphael gehörte zu den besonderen Studierenden seiner Kohorte. Er überzeugte nicht nur durch sein Engagement und seine Verlässlichkeit, sondern vor allem durch seine positive Ausstrahlung und seine Hilfsbereitschaft“, erinnert sich Prof. Günter Schamel, Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Tourism, Sport and Event Management.
Raphael Rottensteiner studierte am Campus Bruneck. Als aktiver Handballspieler der ersten italienischen Liga war für den Bozner schon früh klar, dass auch sein Studium eng mit seiner Leidenschaft für den Sport verbunden sein sollte. Mit großer Entschlossenheit verfolgte er seinen Weg als Handballtorwart und entschied sich deshalb für das Studium in Südtirol. Täglich pendelte er von Bozen ins Pustertal und meisterte die Herausforderungen von Studium und Leistungssport mit bemerkenswertem Engagement.
Prof. Schamel, der Raphael auch während seines Praktikums betreute, erinnert sich an einen Studenten, der weit über seine akademischen Leistungen hinaus geschätzt wurde: „Wir verlieren mit ihm nicht nur einen engagierten und vorbildlichen Studenten, sondern auch einen Menschen, der unsere Gemeinschaft durch seine Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und positive Art bereichert hat.“
Seine Kommilitoninnen und Kommilitonen beschreiben ihn als jemanden, der stets bereit war, anderen zu helfen, der trotz seiner langen schweren Krankheit Zeit für seine Freundinnen und Freunde fand und seinen Weg mit außergewöhnlicher Stärke und Würde gegangen ist. Diese Haltung hat viele tief beeindruckt.
„Raphael war ein wichtiger Teil der Brunecker Studierendengemeinschaft. Wir werden ihn als offenen, freundlichen und mutigen jungen Menschen in Erinnerung behalten. Sein viel zu früher Tod macht uns betroffen und traurig“, so Prof. Schamel. Sein Verlust hinterlässt eine schmerzliche Lücke in der Universitätsgemeinschaft der Freien Universität Bozen.
Das tiefe Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden, Wegbegleitern und Mitstudierenden sowie allen, die Raphael nahestanden.