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Freie Universität Bozen

unibz unter Italiens Top 3: MINT-Geschlechterlücken werden kleiner

Die unibz zählt in Italien zu den Universitäten mit dem größten Zuwachs an MINT-Absolventinnen.

Von Redaktion

Zwei Personen in Laborkitteln arbeiten gemeinsam an einer Laborbank und führen mit einer Pipette eine Probe durch.
Der Anteil der Absolventinnen in MINT-Studiengängen an der unibz ist von 22 Prozent auf 29 Prozent gestiegen. Foto: Harald Wisthaler

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Diese Fachrichtungen zählen zu den wichtigsten Treibern von Innovation, Digitalisierung und nachhaltiger Entwicklung. Laut Erhebung von „Talents Venture“ entfielen in Italien im Jahr 2024 insgesamt 26 % aller Studienabschlüsse auf MINT-Fächer. Der Frauenanteil in diesen MINT-Fächern liegt dabei bei rund 40 Prozent. Damit liegt Italien europaweit über dem Durchschnitt von 35 Prozent.

Auch die Freie Universität Bozen kann in dem Ranking mit einer positiven Entwicklung aufwarten: Laut Auswertung von „AlmaLaurea“ schlossen im Jahr 2024 127 der insgesamt 789 Absolvent:innen der unibz in MINT-Studiengängen ab, 36 davon waren Frauen.

Der Anteil der Absolventinnen in MINT-Studiengängen an der unibz ist somit im Zehnjahreszeitraum von 2014 bis 2024 von 22 Prozent auf 29 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von sieben Prozentpunkten und reiht die unibz in die Top 3 jener italienischen Universitäten (unter 10.000 Studierenden) mit dem höchsten Zuwachs an weiblichen MINT-Studierenden ein. Nur die Universität Milano San Raffaele (10 Prozent Zuwachs) schneidet besser ab. Die Universität Venezia IUAV liegt mit einem Zuwachs von ebenfalls sieben Prozent mit der unibz gleichauf.

„Die Präsenz von Frauen in MINT-Studiengängen ist ein Schlüsselelement für die wissenschaftliche und technologische Entwicklung des Landes, da sie die Chancengleichheit fördert, die akademische Debatte bereichert und eine integrativere und wettbewerbsfähigere Innovation fördert“, erklärt dazu der Prorektor für Lehre Prof. Marco Baratieri. Auch für Prof.in Tanja Mimmo, Prorektorin für Forschung und Innovation, ist die Präsenz von Frauen in der Forschung dringend nötig und noch zu gering. „An der unibz ist es unser Ziel, konkrete Rahmenbedingungen zu schaffen, damit noch mehr Studentinnen ihre Kompetenzen in exzellente Forschung und wirkungsstarke Innovation umsetzen können, die Spuren im Land und darüber hinaus hinterlassen“, so Prof.in Mimmo.

Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft ist auf Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf den 11. Februar gelegt worden. Ziel dieses Tages ist es, den vollwertigen und gleichberechtigten Zugang zur Teilnahme an der Wissenschaft für Frauen und Mädchen zu fördern.

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