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Free University of Bozen-Bolzano

Students Sprint 2026: Fünf Tage, drei Challenges und junge Köpfe voller Ideen

In interdisziplinären Teams entwickeln Studierende im NOI Techpark innovative Konzepte und erste Prototypen für reale Herausforderungen von Brandnamic, Prinoth und Raiffeisen Überetsch.

By Rosmarie Hagleitner

Gruppenfoto von etwa 20 Personen mit Namensschildern, die in einer Industriehalle vor einer Pistenraupe stehen und in die Kamera schauen.
Besuch und Austausch bei Prinoth im Rahmen des Students Sprint 2026. Foto: Daniele Fiorentino

Wenn sich vom 23. bis 27. Februar 52 Studierende aus unterschiedlichen Studienrichtungen und Universitäten im NOI Techpark drei realen Challenges stellen, ist die besondere Dynamik des Formats sofort spürbar. Der Auftakt des Students Sprint stand ganz im Zeichen des Perspektivenwechsels: Statt im Hörsaal startete der Sprint mitten in der Praxis – im direkten Austausch mit der Südtiroler Wirtschaft. Mit dabei sind 20 Studierende der Freien Universität Bozen.

Die jungen „Sprinterinnen und Sprinter“ besuchten die drei beteiligten Unternehmen Brandnamic, Prinoth und Raiffeisen Überetsch vor Ort. In Gesprächen mit Verantwortlichen, beim Blick hinter die Kulissen und durch gezieltes Nachfragen wurden Herausforderungen greifbar, Erwartungen präzisiert und Zusammenhänge sichtbar. Dieses Eintauchen in unternehmerische Abläufe bildet die Grundlage dafür, was in den kommenden Tagen entsteht. Denn Innovation beginnt mit Zuhören, Verstehen und dem richtigen Einordnen.

Die drei Challenges könnten unterschiedlicher kaum sein – und zeigen gerade dadurch, wie breit Innovation heute gedacht werden muss. Für Brandnamic entwickeln die Teams Ansätze, um Südtirol als ganzjährig attraktives Reiseziel neu zu positionieren. Während die Hochsaison vielerorts an ihre Grenzen stößt, bleibt in der Nebensaison Potenzial ungenutzt. Gesucht sind kreative, datengestützte Strategien, die neue Gästesegmente ansprechen, bestehende Zielgruppen zu Reisen in der Nebensaison motivieren und so zu einer ausgewogeneren Auslastung und nachhaltigeren Entwicklung beitragen.

Bei Prinoth richtet sich der Fokus auf eine konkrete technologische und wirtschaftliche Fragestellung: Elektrifizierte Pistenraupen sind im Winter im Dauereinsatz, stehen danach jedoch monatelang still – mitsamt ihren leistungsstarken Akkus. Wie lässt sich dieses Potenzial auch außerhalb der Skisaison sinnvoll nutzen? Die Studierenden entwerfen innovative, nachhaltige Geschäftsmodelle, die neue Anwendungsmöglichkeiten erschließen und zusätzliche Wertschöpfung ermöglichen.

Gruppenfoto von etwa 20 Personen mit Namensschildern, die auf einer Galerie in einem modernen Gebäude mit Glasgeländer, Holztüren und hängenden Pflanzen stehen und in die Kamera blicken.
Brandnamic möchte Südtirol als ganzjährig attraktives Reiseziel neu zu positionieren. Foto: Rosario Multari

Die drei Challenges könnten unterschiedlicher kaum sein – und zeigen gerade dadurch, wie breit Innovation heute gedacht werden muss. Für Brandnamic entwickeln die Teams Ansätze, um Südtirol als ganzjährig attraktives Reiseziel neu zu positionieren. Während die Hochsaison vielerorts an ihre Grenzen stößt, bleibt in der Nebensaison Potenzial ungenutzt. Gesucht sind kreative, datengestützte Strategien, die neue Gästesegmente ansprechen, bestehende Zielgruppen zu Reisen in der Nebensaison motivieren und so zu einer ausgewogeneren Auslastung und nachhaltigeren Entwicklung beitragen.

Bei Prinoth richtet sich der Fokus auf eine konkrete technologische und wirtschaftliche Fragestellung: Elektrifizierte Pistenraupen sind im Winter im Dauereinsatz, stehen danach jedoch monatelang still – mitsamt ihren leistungsstarken Akkus. Wie lässt sich dieses Potenzial auch außerhalb der Skisaison sinnvoll nutzen? Die Studierenden entwerfen innovative, nachhaltige Geschäftsmodelle, die neue Anwendungsmöglichkeiten erschließen und zusätzliche Wertschöpfung ermöglichen.

 

Gruppenfoto von etwa 25 Personen mit Namensschildern, die in einem halbkreisförmigen Foyer mit Holztheken und Pflanzen stehen und in die Kamera lächeln.
Wie wird genossenschaftliches Bankwesen für die junge Generation sichtbar? Eine Challenge mit Raiffeisen Überetsch. Foto: Tiberio Sorvillo

Die dritte Herausforderung kommt von der Raiffeisen Überetsch. Als Genossenschaftsbank reinvestiert sie ihre Gewinne in die lokale Gemeinschaft und unterstützt Familien, Vereine und Initiativen in der Region. Vielen jungen Kundinnen und Kunden ist dieser Unterschied zu klassischen Banken jedoch kaum bewusst. Ziel ist es daher, das genossenschaftliche Bankwesen für die junge Generation erlebbar, sinnstiftend und relevant zu machen – und seinen Mehrwert klar zu kommunizieren.

„Der Students Sprint bringt junge Talente, echte unternehmerische Herausforderungen und bewährte Innovationsmethoden zusammen“, sagt Petra Seppi, Head of Unit Innovation Management im NOI Techpark. „Genau daraus entstehen in kurzer Zeit überraschend konkrete Lösungsansätze.“ Auch Alex Weissensteiner, Rektor der unibz, unterstreicht den Mehrwert des Formats: „Studierende arbeiten an echten Fragestellungen und erleben, wie Teamarbeit, Methodik und Kreativität in kurzer Zeit Wirkung entfalten.“

Am Freitag, 27. Februar, präsentieren die Teams beim Abschlussevent im NOI Techpark die Ergebnisse ihrer fünftägigen Innovationsarbeit.

Beitrag nur auf Deutsch verfügbar

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